Unsere Social Media Guidelines

Kommunikation über die Sozialen Medien gehört für viele Menschen heute zum Alltag. Facebook, Twitter, WhatsApp, Xing und LinkedIn gehören zu den etablierten Plattformen für den Austausch im digitalen Raum. Wer sich über das Unternehmen äußert, für das er oder sie arbeitet, beeinflusst dadurch auch das Bild, das die Öffentlichkeit davon hat.

Immer wieder erfährt man in diesem Zusammenhang von Menschen, die sich unbedacht und zum Schaden „ihres“ Unternehmens oder ihrer selbst geäußert haben. Daher haben wir bei TALKE jüngst, gleichermaßen als Erinnerung an die Verantwortung wie auch als Hilfestellung bei Unsicherheiten, die Social Media Guidelines für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktualisiert.

  1. Sprechen Sie erkennbar für sich selbst. Über TALKE wird an vielen Stellen berichtet und gesprochen – auch in sozialen Netzwerken. Als TALKE-Mitarbeiter werden Sie mit dem, was Sie lesen, vielleicht nicht immer einer Meinung sein. Vielleicht, weil Sie einen viel umfassenderen Blick auf die Zusammenhänge haben, oder weil es sich schlicht um eine faktisch unzutreffende Darstellung handelt. So oder so: Wenn Sie sich äußern und Stellung beziehen, weisen Sie darauf hin, dass Sie dies als Privatperson tun. Vermeiden Sie den Eindruck, Ihr Beitrag sei eine offizielle Stellungnahme von TALKE.
  2. Seien Sie ganz Sie selbst. Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind die Grundpfeiler sozialer Netze. Verstellen Sie sich nicht, sondern zeigen Sie, wer und wie Sie sind. Zur offenen Kommunikation im Web zahlt auch, dass Sie Ihren Hintergrund offenlegen. Wenn Sie für TALKE im Internet aktiv sind oder die Interessen von TALKE vertreten, stehen Sie dazu! Transparenz können Sie beispielsweise durch einen Hinweis am Ende eines Diskussionsbeitrages sicherstellen. Beispielsweise mit der Aussage: „Ich bin Mitarbeiter von TALKE und vertrete hier meine persönliche Meinung.“
  3. Seien Sie ehrlich. In den sozialen Medien sind Aussagen schnell weit verbreitet. Genauso schnell lassen sie sich aber auch nachprüfen. Flunkereien und Lügen fliegen schnell auf. Und: einmal in der Welt, lassen sie sich nicht mehr zurücknehmen, denn sie bleiben über lange Zeit unlöschbar erhalten. Achten Sie daher auf den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen. Verfälschen Sie nichts durch bewusstes Weglassen, Hinzufügen oder Verdrehen von Informationen. Benennen Sie Ihre Quellen – damit zeigen Sie Respekt gegenüber dem Urheber und gewinnen an Glaubwürdigkeit.
  4. Bleiben Sie höflich. Begegnen Sie Ihrem Gesprächspartner respektvoll, auch wenn Sie sich ärgern. Provozieren und Beleidigen Sie nicht. Wenn jemand Sie beleidigt, brechen Sie das Gespräch ab.
  5. Berichtigen Sie eigene Fehler. Wer zugeben kann, dass er Fehler macht und diese korrigiert, gewinnt Sympathie. Vor allem dann, wenn Korrekturen zeitnah und nachvollziehbar vorgenommen werden. Dies hilft, Missverständnisse oder Irritationen zu vermeiden.
  6. Seien Sie stets professionell. Berufliches und Privates lassen sich nicht immer trennen – vor allem nicht in sozialen Netzwerken. Das gilt auch für Kontakte aus beiden Welten. Bevor Sie sich online äußern, denken Sie bitte daran: Durch einfaches Suchen und Verknüpfen der Ergebnisse lassen sich Rückschlüsse auf persönliche Beziehungen, berufliche Zuständigkeiten oder Einstellungen zu bestimmten Themen ziehen.
  7. Trennen Sie Fakten von Meinungen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie deutlich machen, welche Teile Ihrer Aussagen auf Fakten beruhen und welche Meinung sind. Zudem sollten Sie klar erkennen lassen, ob Sie Ihre persönliche Meinung oder die des Unternehmens vertreten.
  8. Behandeln Sie Vertrauliches vertraulich. Im Dialog mit Kollegen wird schnell mal vergessen, auf welcher Plattform man sich austauscht. Das kann unerwünschte Folgen haben – insbesondere, wenn es um Interna geht. Deshalb: Geben Sie in Social Media keine vertraulichen Informationen aus dem Unternehmen preis. Verbreiten Sie keine Aussagen über Angebote, Kunden oder Verträge. Veröffentlichen Sie nichts über Dritte, ohne es vorher mit den betroffenen Personen abgesprochen zu haben. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine bestimmte Information veröffentlichen dürfen, fragen Sie bei Ihrem Vorgesetzten, der Datenschutzbeauftragten oder beim Bereich Unternehmenskommunikation nach. Im Zweifelsfall verzichten Sie auf die Veröffentlichung.
  9. Achten Sie das Gesetz. Veröffentlichen Sie keine verleumderischen, beleidigenden oder anderweitig rechtswidrigen Inhalte. Stellen Sie keine Inhalte ohne entsprechende Urheberverweise ins Netz. Beachten Sie Copyrights und respektieren Sie das Recht am eigenen Bild. Für die Einhaltung geltender Rechtsvorschriften in Ihrem eigenen sowie auch im Interesse der TALKE-Gruppe setzen Ihr Arbeitsvertrag, die Richtlinie zum Datenschutz, die schriftlichen Unterweisungen sowie der Code of Conduct einen verbindlichen Rahmen. Das gilt insbesondere für den Umgang mit vertraulichen unternehmens- und personenbezogenen Informationen sowie jedes Verhalten, das Sie einem Interessenkonflikt aussetzen kann.